Rainald Grebe im Admiralspalast: Notdurft hat frei zu sein!

Noch bis zum 30.12. ruft Rainald Grebe im Admiralspalast die “Berliner Republik” aus. Sein neues Programm bewegt sich gezielt zwischen Politik- und Alltagssatire und ist dabei mal beißend scharf, mal nachdenklich und still, dann wieder übertrieben platt oder einfach nur komplett durchgeknallt – kurz: genau so, wie seine Fans ihren Raini lieben. Wir waren gestern, am 18.12.2013, beim zweiten von insgesamt 12 Auftritten in Berlin, dabei und verraten hier, was euch im Admiralspalast erwartet.

Rainald Grebe im Admiralspalast © Berlinfische.org

Rainald Grebe im Admiralspalast © Berlinfische.org

Rainald Grebe im Admiralspalast © Berlinfische.org

Rainald Grebe im Admiralspalast © Berlinfische.org

Schon die Videoausschnitte, die dem Zuschauer bereits vor dem Rainald-Grebe-Konzert präsentiert werden, lassen ihn erahnen, was da an diesem Abend auf ihn zukommen wird. Eine Kamera dokumentiert die letzten Minuten vor dem Auftritt hinter der Bühne, und auch während der Show werden immer wieder Backstageszenen eingeblendet, welche den thematischen Rahmen der Show abstecken: Da geht es um Zweitjobs als notwendiges Übel der heutigen Zeit, verkörpert durch eine der vier Bläserinnen, welche während der Show immer wieder von der Bühne stürzt, um Ruhe in ihr Kinderhotel im Backstage-Bereich zu bringen; da geht es um die Inflation der Nahrungsmittelpreise, die Martin Brauer dazu zwingt, sich selbst und seine Familie nur noch von Hermann-Hefeteig zu ernähren; und da geht es um den gläsernen Menschen, dargestellt von Rainald Grebe höchstpersönlich, welcher sich in Nahaufnahme während der Massage und beim Sex mit einem Groupie aufzeichnen lässt.

Weiterlesen