March Against Monsanto: Demo gegen US-amerikanischen Giftmischer-Konzern in Berlin am 24.5.2014

March Against Monsanto Demo Berlin 2014 © Berlinfische.org

March Against Monsanto Demo Berlin 2014 © Berlinfische.org

Dieses Wochenende stand deutschlandweit ganz im Zeichen der Europawahl 2014, doch bevor die Berliner am Sonntag ihre Stimme bei der Wahl des Europäischen Parlaments abgeben und über die zukünftige Nutzung des Tempelhofer Feldes entscheiden konnten, haben etliche das sonnige Wetter genutzt, um am Samstag, dem 24. Mai 2014, ab 14 Uhr gegen den US-amerikanischen Saatgut- sowie Schädlings- und Unkrautvernichtungshersteller Monsanto zu demonstrieren.

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Die Demo startete am Neptunbrunnen (Alexanderplatz), verlief am Hackeschen Markt vorbei über die Oranienburger Straße und Friedrichstraße zum Brandenburger Tor, wo auf dem Pariser Platz vor der US-amerikanischen Botschaft eine Kundgebung stattfand, auf der auch eine Protestorganisatorin aus Mexiko sprach und der Berliner Rapper Ganesch seinen Anti-Monsanto-Song “Ich weiß zu viel” performte¹. Danach setzte sich der Protestzug am Berliner Reichstagstagsgebäude vorbei und über die Straße des 17. Juni zurück zur anderen Seite des Brandenburger Tors fort und endete dort auf dem Platz des 18. März.

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March Against Monsanto: Weltweiter Aktionstag und Demo für freies Saatgut am 25. Mai in Berlin

Es wird viel demonstriert in der deutschen Hauptstadt, aber selten für etwas, das uns alle angeht: Wer der weltweiten “March Against Monsanto”-Demo am kommenden Samstag, dem 25. Mai 2013, fernbleibt, willigt schweigend ein, dass der europäische Saatgutmarkt sehr bald von wenigen Monopolisten wie Monsanto, Syngenta und DuPont dominiert wird, dass die Sortenvielfalt dadurch weiter abnimmt und wir letztendlich qualitativ minderwertige Nahrungsmittel essen müssen.

Warum? Weil die Europäische Kommission vor Kurzem einen Vorschlag für eine Erneuerung der EU-Saatgut-Richtlinien¹ eingereicht hat, der, wenn er vom EU-Parlament und den EU-Staaten akzeptiert wird, den Handel mit regionalen Sorten und Bio-Saatgut kompliziert und unrentabel macht, was schwerwiegende Folgen für unsere Ernährung und somit auch Gesundheit haben dürfte. Weiterlesen